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Publikationsfonds Bücher

Neue Antragsfristen für den Publikationsfonds für Open-Access-Bücher: Vom 17.03.2025 bis 30.06.2025 ist aufgrund von personellen Engpässen keine Bearbeitung von Anfragen und Anträgen auf Förderung aus dem Publikationsfonds für Open-Access-Bücher möglich. Bereits bewilligte Förderanträge werden nach Kapazität weiter bearbeitet.

Der Publikationsfonds für Open-Access-Bücher ermöglicht die (Teil-)Finanzierung von Publikationskosten für bislang unveröffentlichte Open-Access-Monografien und Open-Access-Sammelbände (u.U. auch Sonderhefte von Zeitschriften). Einzelne Beiträge in Sammelbänden sind nicht förderfähig. Förderfähig sind nur Kosten/Gebühren (Book Processing Charges, BPCs), die für die Herstellung der digitalen Version der Publikation anfallen (u.a. auch für Satz, Layout, Lektorat, Korrektorat), jedoch nur wenn der Verlag die Leistungen, die mit den Kosten/Gebühren verbunden sind, transparent darstellt. Die Kombination unserer Förderung mit anderen Förderungen und Mittel ist möglich.

Die Förderung erfolgt nach einem Förder-Plus-Modell. Die Fördersumme beträgt bis zu 5.000 € (inklusive MwSt.) bei Einhalten der regulären, obligatorischen Förderbedingungen. Eine höhere Fördersumme ist nur bei Erfüllung weiterer, optionaler Förderbedingungen schrittweise möglich (siehe unten).

Förderlogo der Deutschen Forschungsgmeinschaft

Der Publikationsfonds wurde 2019 aus Sondermitteln eingerichtet und wird von der Universitätsbibliothek verwaltet. Zusätzlich stehen Fördermittel der DFG aus dem Förderprogramm Open-Access-Publikationskosten zur Verfügung, mit denen Open-Access-Buchpublikationen aus DFG-geförderten Projekten unterstützt werden können. Die Entscheidung über eine Förderung und die jeweilige Förderhöhe obliegt der Universitätsbibliothek.

Ablauf

Notwendige Dokumente

  • Verlagsangebot (vgl. Leistungsdarstellung)
  • Publikationsvertrag oder Vertragsentwurf (vgl. insbesondere Rechte und Lizenz)
  • bei Dissertationen: (Zwischen-)Zeugnis oder ähnlicher Nachweis, aus dem die Gesamtbewertung deutlich wird
  • Nachweis der Zugehörigkeit zur Humboldt-Universität zu Berlin (Link zum ZIS-Eintrag, Link zur Mitarbeiterseite, Auszug aus Arbeitsvertrag, oder ähnliches)

1. Kontaktaufnahme mit dem Publikationsfonds

Nehmen Sie möglichst früh Kontakt zu uns auf und geben uns grundlegende Informationen zu Ihrem Publikationsprojekt, wie Thema/Titel, Art (Monografie/Sammelband), Ko-Autor:innen / Mit-Herausgeber:innen, Umfang, evtl. wie viele Bilder, Entstehungshintergrund (z.B. Projekt, Dissertation), vorhandene Publikationsmittel etc.

Es wird empfohlen, für Ihre Publikation Angebote von verschiedenen Verlagen einzuholen, um Preise und Leistungen besser vergleichen zu können. Die Preis- und Leistungsunterschiede verschiedener Verlage sind teils erheblich.

Antworten auf einige häufige Fragen zur Förderung aus dem Publikationsfonds finden Sie in unseren FAQ.

2. Unverbindliche Vorabprüfung auf Förderfähigkeit

Bereits vor Antragstellung können Sie uns die notwendigen Dokumente zur unverbindlichen Einschätzung der Förderfähigkeit zusenden. Häufig sind Anpassungen sowohl des Verlagsangebots als auch des Vertrags notwendig, um die Förderfähigkeit herzustellen. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.

Wir raten Ihnen grundsätzlich dazu, einen Vertrag mit einem Verlag erst nach Abklärung der Erfüllung der Förderbedingungen zu schließen. Ein vorzeitiger Vertragsschluss kann einen effektiven Ausschluss von der Förderung bedeuten, weil Förderbedingungen nicht mehr erfüllbar sind und kein Verhandlungsspielraum gegenüber dem Verlag besteht.

3. Antrag

Sie können den Antrag zu jeder Zeit und in jeder Phase des Publikationsprozesses stellen (für das Antragsformular, siehe unten). Es empfiehlt sich allerdings, zunächst die Förderfähigkeit anhand des Verlagsangebots und des Vertragsentwurfs mit uns abzuklären.

Wenn alle notwendigen Dokumente und Informationen vorhanden sind, beträgt die Dauer der Antragsbearbeitung etwa zwei Wochen. Eine Förderzusage gilt für einen Zeitraum von 12 Monaten.

4. Publikation und Rechnungsbegleichung

Zum Abschluss der Förderung senden Sie uns – vor Druckfreigabe und Publikationsfinalisierung – die Titelei inklusive Impressumsseite zur Abnahme zu. Wir überprüfen insbesondere die korrekte Darstellung der Rechtsinhaberschaft, der Creative-Commons-Lizenz, des Förderhinweises sowie der Affiliationsangabe. Erst danach kann die Rechnungsbegleichung über die zugesagte Fördersumme erfolgen.

Der Verlag sollte für die von uns zugesagte Summe eine eigene Rechnung erstellen, also ggf. die Gesamtrechnung splitten. Aus der Rechnung muss hervorgehen, um welche Publikation und entsprechenden Leistungen es sich handelt.

Insofern gedruckte Exemplare erscheinen, stellen die Antragstellenden der Universitätsbibliothek ein Printexemplar kostenfrei zur Verfügung; die Zusendung kann auch direkt durch den Verlag erfolgen. Dies entfällt bei Monografien, die ohnehin bei der Hochschulschriftenstelle abgeliefert werden müssen.

Alle geförderten Publikationen werden online aufgeführt und zusätzlich zur Veröffentlichung durch den Verlag auch auf dem edoc-Server (Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin) dauerhaft archiviert und online zugänglich gemacht.

Förderbedingungen

Die Förderbedingungen orientieren sich an den Qualitätsstandards für Open-Access-Bücher der Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage. Die Einhaltung der Förderbedingungen sowie die Klärung dieser mit dem Verlag ist durch die Antragsteller:innen sicherzustellen.

Checkliste (Piktogramm)Förderbedingungen als Checkliste (PDF, DE)

Checkliste (Piktogramm)Funding conditions as a check list (PDF, EN)

Antragstellung

Neue Antragsfristen für den Publikationsfonds für Open-Access-Bücher: Vom 17.03.2025 bis 30.06.2025 ist aufgrund von personellen Engpässen keine Bearbeitung von Anfragen und Anträgen auf Förderung aus dem Publikationsfonds für Open-Access-Bücher möglich. Bereits bewilligte Förderanträge werden nach Kapazität weiter bearbeitet.

Transparenz

Die bisher aus dem Publikationsfonds geförderten Publikationen finden Sie nach Veröffentlichung auch auf dem edoc-Server, dem Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die für die Finanzierung angefallenen Kosten werden jeweils nach Abschluss des Jahres auf der Plattform der Initiative Open APC für jedes einzelne Buch dokumentiert. Dort teilen Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihre Ausgaben für Open-Access-Publikationsgebühren als offene und visuell aufbereitete Daten. Dadurch lassen sich erstmalig die Förderungen der deutschen Wissenschaftseinrichtungen für Open-Access-Veröffentlichungen transparent und vergleichbar darlegen. Dies erlaubt es der Wissenschaft und der Gesellschaft, sich an der öffentlichen Diskussion über den Wandel des wissenschaftlichen Publizierens im Kontext der Open-Access-Transformation zu beteiligen.